Das 172. Stiftungsfest
Stiftungsfest
2026
Das 172. Stiftungsfest feierte jetzt die Kolpingsfamilie Warendorf. Zu Beginn trafen sich die Mitglieder zur Gemeinschaftsmesse mit Pfarrer Franz Westerkamp in der St. Marien Kirche. Danach ging es zur Versammlung in das nebenan bereits festlich vorbereitete Pfarrheim.
Für das Vorstandsteam begrüßte Anne Fährenkämper eine große Anzahl der Mitglieder. Zunächst bedankte sie sich bei allen die sich an der Tannenbaumaktion sehr gut beteiligt haben. Bei den Zettelverteilern, den Helfern und den Firmen die Fahrzeuge zur Verfügung gestellt haben. Dieses waren der Malteser Hilfsdienst, Tiefbau Altefrohne, Getränke Holtkamp, Holzhandel Ahmerkamp, Vögeler Bauunternehmen Beelen mit Anhänger vom kleinen Prinzen, Gebrüder Recker Greffen, Kreienbaum Technik, Dopheide Tischlerei, Kettler Bauunternehmen, Kreienbaum Holzhandel, Oertker Bauunternehmen 2 Fahrzeuge, sowie 2 Traktoren Gespanne von Christian Fährenkötter und Paul Meimann. Auch die Spendenbereitschaft über 5029 € zeigt eine große Unterstützung für diese Aktion.
Als besonderen Gast begrüßte sie an diesen Morgen Imke Scholle. Sie berichtete mit großer Leidenschaft über ihre bereits über 15 Jährige Tätigkeit beim Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Der Volksbund pflegt viele Kriegsgräber, so auch noch bis 2014 auf der Krim. Durch die russische Besetzung ist das nicht mehr möglich. Insgesamt gibt es rund 830 deutsche Kriegsgräberstätten in 45 Ländern. 5,4 Millionen Kriegstote und Vermisste sind erfasst. Auch auf dem Warendorfer Friedhof gibt es 131 Kriegstote, polnische und auch sowjetische. Der Deutsche Volksbund erreicht mit seiner Bildungsarbeit jährlich etwa 38000 Jugendliche im In- und Ausland. Er ist der einzige Kriegsgräberdienst der Welt mit schulischer und außerschulischer Jugendarbeit. Drei eigene Bildungsstätten sind in Ysselsteyn in den Niederlanden, in Niederbronn in Frankreich und auf dem Golm in Deutschland. Bei Workcamps in ganz Europa findet mit der praktischen Pflege von Kriegsgräbern auch inhaltlich eine Auseinandersetzung zum Erinnerungsort statt. An die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft wird seit 1922 am Volkstrauertag gedacht, so auch in Warendorf und an vielen anderen Orten. Die Zentrale Gedenkstunde veranstaltet der Volksbund im Plenarsaal des Bundestages.
Von den Zuhörern folgten noch weitere interessante Nachfragen. Mit Applaus bedankten sie sich für den spannenden Einblick auf internationaler Ebene. Eine Spende für weitere Arbeiten überreichten vom Vorstandsteam Ralf Erpebeck und Anne Fährenkämper.
Es folgte noch eine Vorschau zu den nächsten Terminen zum Jahresbeginn. Hingewiesen wurde zunächst auf das Karnevalsfest am 31.1. im Haus Allendorf. Die Mitgliederversammlung findet am 13.3. statt. Auch findet die nächste Altpapierannahme auf dem Lohwall am 31.1. statt. Dabei werden auch ausrangierte, aber gut erhaltene Schuhe entgegen genommen. Unterstützt wird damit ein weiteres Mal die Aktion „Mein Schuh tut gut“ der internationalen Adolph-Kolping-Stiftung. Auch werden weiter leere Tintenpatronen mit Druckkopf angenommen. Mit einem gemeinsamen Mittagessen und unterhaltsamen Gesprächen endete die Versammlung.
Das 171. Stiftungsfest
Stiftungsfest
2025
Das 171. Stiftungsfest feierte jetzt die Kolpingsfamilie Warendorf. Zu Beginn trafen sich die Mitglieder zur Gemeinschaftsmesse mit Pfarrer Franz Westerkamp und Diakon Tobias Tiedeken in der St. Marien Kirche. Danach ging es zur Versammlung in das nebenan bereits vorbereitete Pfarrheim.
Für das Vorstandsteam begrüßte Manfred Wagner eine große Anzahl der Mitglieder. Grüße gingen an den verhinderten Präses der Kolpingsfamilie, Kreisdechant Peter Lenfers. Als besonderen Gast begrüßte er an diesen Morgen Sandra Burian von der Palliativstation des Warendorfer Josephshospital. 18 Helfer sind auf dieser Station angestellt berichtete sie in ihrer Funktion als stellvertretende Stationsleiterin. Deren Aufgaben sind die Betreuung, Versorgung und auch Vermittlung aller Art die dem Wohle der Patienten dienlich sind. Die Aufnahme in der Palliativstation ist nicht zu vergleichen mit einer Hospizeinrichtung, sondern während des Aufenthaltes sollen die Patienten eine aufbauende, wohltuende Zeit erfahren. 8 Patientenzimmer können in dieser Station belegt werden. Neu geschaffen wurde neben den wohnlicher gestalteten Zimmern auch ein großes Badezimmer. Ein Kontakt ist auch mit dem Wünschewagen möglich. Es folgten noch weitere interessante Fragen von den Zuhörern. Diese bedankten sich für den spannenden Einblick. Zur weiteren Ausstattung der Station erfolgte dann eine erste Spendenübergabe in Höhe von 600 € von der kürzlich durchgeführten Tannenbaumaktion.
Als weiteren Gast konnte Manfred Wagner Katharina Erpenbeck als Vertreterin von der Warendorfer Pfadfindergemeinschaft begrüßen. Diese konnten nach ihrem Einsatz auch den Erlös von der Altpapierannahme auf dem Lohwall zum Jahreswechsel entgegen nehmen. Dieser betrug nach dem Aufrunden ebenfalls 600 €. Dieses Geld kann gut eingesetzt werden für den Ersatz der alten Jute.
Mit einer Vorschau zu den nächsten Terminen und dem Singen des Kolpingliedes endete das Stiftungsfest. Hingewiesen wurde auch auf die nächste Altpapierannahme auf dem Lohwall am 25.01. Dabei werden auch ausrangierte, aber gut erhaltene Schuhe entgegen genommen. Unterstützt wird ein weiteres Mal die Aktion „Mein Schuh tut gut“ der internationalen Adolph-Kolping-Stiftung.
Das 170. Stiftungsfest
Stiftungsfest
2024
Am Sonntag beging die Kolpingsfamilie Warendorf ihr 170. Stiftungsfest. Zu Beginn feierten die Mitglieder eine Gemeinschaftsmesse mit Pfarrer Franz Westerkamp in der Pfarrkirche Sankt Marien. Anschließend ging es in den nebenan geschmückten Saal des Pfarrheimes.
Manfred Wagner vom Vorstandsteam der Kolpingsfamilie begrüßte eine große Anzahl der Mitglieder an diesem Morgen und richtete Grüße des Präses, Kreisdechant Peter Lenfers aus.
Als besonderer Gast nahm Bürgermeister Peter Horstmann an diesen Morgen teil. Er referierte über den derzeitigen Stand der Warendorfer Politik. Zunächst hob er die hohe Zahl an Asylanten und Flüchtlingen hervor. Innerhalb von 2 Jahren hat sich die Unterbringung von 400 auf 800 Menschen erhöht. Eine große Herausforderung, auch in finanzieller Hinsicht. Dennoch spricht er sich gegen eine Vertreibung dieser Schutzsuchenden Personen aus. Dieses hatte auch Pfarrer Westerkamp in seiner Predigt zuvor ausgesprochen und erhielt dafür kräftigen Applaus. Einen gesellschaftlichen Zusammenhalt konnte er jetzt mit dem starken Hochwasser feststellen. Viele Ehrenamtliche haben hier beispiellos mitgeholfen, so konnte einiges geschützt und größere Schäden vermieden werden. Hier wünscht er sich auch weiteren Zusammenhalt oder Angebote im Alltag, es könnten Verbände und Vereine offen auf Menschen vor Ort zugehen.
Im weiteren Verlauf sprach Horstmann die Einbringung des Haushaltes an, der im März verabschiedet werden soll. Insgesamt ist die Stimmung der Bürgermeister im Umkreis schlecht. Die Schulden gehen hoch. Auch KiTa Projekte stellen Herausforderungen dar, auch benötigen sie finanzielle Unterstützung. Eine weitere größere Baumaßnahme ist die Emsrenaturierung. Dieses sieht er auch im Hochwasserschutz begründet. Eine weitere Baumaßnahme im Zusammenhang mit der Ems soll mit einem Fernwärmenetz entstehen. Dieses gibt es aber nur bei der Bereitstellung von Bundesmittel. Im weiteren Verlauf gab es noch Anfragen über eine mögliche Beschäftigung von Asylanten und Flüchtlingen, überregionale Energiegewinnung, den Emsverlauf oder das ehemalige Brinkhausgelände. Die Anwesenden bedankten sich für einen spannenden politischen Überblick an diesem Vormittag. Mit dem Singen des Kolpingliedes endete das Stiftungsfest.
Das 168. Stiftungsfest
Stiftungsfest
In bewährter Form feierte am Sonntagmorgen die Kolpingsfamilie ihr 168.Stiftungsfest. Begonnen wurde mit der Teilnahme an einem Gottesdienst in der der St. Laurentius- Kirche. Danach trafen sich 75 Mitglieder im Kolpinghaus zu einem gemeinsamen Frühstück. Der Vorsitzende der Kolpingsfamilie, Martin Hülsmann, freute sich über die gute Beteiligung und konnte mitteilen, dass mit über 3800 Euro ein sehr gutes Ergebnis bei der Tannenbaum – Aktion erzielt wurde. Im Mittelpunkt der Versammlung stand u.A. ein Bericht über die Struktur und die Arbeit des Caritasverbandes im Kreisdekanat Warendorf . Als Referent konnte mit Josef Hörnemann der frühere Mitarbeiter in der „Caritasfamilie“ gewonnen werden. Nach seinen Ausführungen wurde im Jahr 1921 der Caritasverband für den Kreis Warendorf gegründet, dessen Arbeit sich in den ersten Jahrzehnten auf die ehrenamtliche Tätigkeit von Katholiken in den Kirchengemeinden konzentrierte. Nachdem 1969/ 1970 auf Dekanatsebene die Verbände Ahlen, Beckum und Warendorf gegründet worden waren, fusionierten die Verbände in Warendorf und Beckum 2006 zum heutigen Caritasverband.Alle damit damit verbundenen Zuständigkeiten gingen auf den neuen Verband über, Mitarbeiter/-innen wurden nicht entlassen.
Mit zahlreichen Fachdiensten bringt sich der Caritasverband als anerkannter „Freier Träger“ ein. Dazu zählen ein Netzwerk für Familien, allgemeine soziale Dienste, Kindergärten, Schulen, die Freckenhorster Werkstätten, Wohnheime und Betreutes Wohnen. Zum Gesamtverband gehört neben den Freckenhorster Werkstätten auch die CAD Gmbh, die 8 Sozialstationen für die ambulante Kranken-und Altenpflege betreibt. Zusammen mit den Freckenhorster Werkstätten zählt die „Caritasfamilie“im Kreisdekanat ca. 1800 Mitarbeiter/-innen. Josef Hörnemann nutzte die Gelegenheit und dankte den vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern, die sich in den verschiedensten Diensten einbringen.
Nach den vielen Informationen bedankte sich Martin Hülsmann bei Josef Hörnemann mit einem kleinen Präsent.
Danach hatte der Vorsitzende die dankbare Aufgabe 14 Mitglieder für langjährige Mitgliedschaft zu ehren.















